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Zukunft

Haltungsfrage

6.2.2026

Digitale Räume wachsen schneller, als Eltern, Schulen und Politik reagieren können. Zwischen Social Media, Algorithmen, sexualisierter Gewalt, Radikalisierung und einem Bildungssystem, das strukturell in der Vergangenheit feststeckt, stellt Pädagogin und Autorin Silke Müller die Frage nach Verantwortung neu: Was brauchen Kinder, um sich in einer potenziell toxischen digitalen Umgebung sicher zu bewegen – und warum scheitern wir Erwachsenen daran, ihnen echte Orientierung zu geben?

eco.nova: Sie haben ein Buch mit dem Titel „Wer schützt unsere Kinder?“ verfasst. Wer schützt eigentlich unsere Kinder? Und wovor müssen sie heute konkret geschützt werden? Silke Müller: Das ist die große Frage, die im Moment keiner so richtig beantwortet. Wer schützt unsere Kinder? Jeder von uns Erwachsenen in einer verantwortlichen Gesellschaft ist für Kinderschutz mitverantwortlich. Das ist ein verbrieftes Recht. Kinder müssen vor der Entwicklung im digitalen Raum geschützt werden. Sie sind immer früher digital unterwegs, auch in sozialen Netzwerken. Diese haben einen kreativen, kommunikativen, unterhaltsamen und informierenden Charakter – aber es gibt auch ganz tiefe Abgründe. Durch die Entwicklung der KI werden diese noch einmal potenziert.

Was meinen Sie damit konkret? Ich spreche von Angriffen durch pädokriminelle Menschen im Netz, von manipulativen und manipulierten Inhalten, Cybermobbing, ganz viel Pornografie, brutalsten Inhalten, nach denen Kinder nicht mehr schlafen können. Ich könnte noch viel mehr aufzählen. Vor der Begegnung und dem Alleinsein mit solchen Inhalten müssen Kinder geschützt werden.

Wie können Eltern ein Vorbild sein, wenn sie selbst viel zu viel Zeit vor den Bildschirmen verbringen? Das trifft den Nagel auf den Kopf. Der Pädagoge Friedrich Fröbel hat immer davon gesprochen, dass es „Beispiel und Liebe“ für Erziehung braucht. Sonst nichts. In unserer Generation sind wir aber das allerschlechteste Beispiel. Egal, wo Kinder heute hinkommen – von der Supermarktkasse über das Restaurant bis zum Bahnhof –, egal wo in der Freizeit, sehen sie Erwachsene auf ihre Smartphones starren. Unsere Bildschirmzeiten sind viel zu hoch, und wir sind zudem noch am Doomscrollen. Kinder bekommen das zu sehen, was Erwachsene ins Netz stellen. Sie sind es, die den meisten Content produzieren. Allein deshalb sind wir schon schlechte Vorbilder. Es wird immer davon gesprochen, dass es mehr Medienkompetenz braucht. Da frage ich mich, wer die eigentlich vermitteln soll.

Und wer soll diese wie auch immer geartete Medienkompetenz vermitteln? Bei Lehrern ist es so, dass Medienkompetenzbildung im Studium ein Randgebiet ist. Die Gesellschaft hat keine Medienkompetenz, aber überall wird danach gerufen. Es ist auch nicht definiert, wie diese Medienkompetenz konkret aussehen muss und wie man sich damit gegen Algorithmen von Big Tech wehren können soll. Es wird viel darüber geredet und davon geschrieben, es bleibt aber alles oberflächlich – und es passiert so gut wie nichts. Das ist mehr als problematisch.

Haben Sie ein Konzept parat, wie sich praxistaugliche Medienkompetenz vermitteln ließe? In Deutschland gab es im Sommer ein Diskussionspapier der Leopoldia, das ist die älteste wissenschaftliche Akademie der Welt. Da wurde eine Bestandsaufnahme gemacht, bei der sich gezeigt hat, dass im Hinblick auf den langfristigen Einfluss von Social Media und Smartphones auf die Kinder die Studienlage noch dünn ist. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich eine Menge verändert hat. Die Leopoldina fordert dementsprechend eine Aufklärungskampagne für die ganze Gesellschaft. Wir bräuchten einen großen Allianzverbund, in dem Expert*innen aus der IT, aus der Pädagogik, aus Social Media und idealerweise aus Big Tech zusammen ein Konzept erarbeiten, wie gesellschaftliche Aufklärung denn überhaupt aussehen muss. Für den pädagogischen Bereich bräuchte es eine radikale Schulreform. Wir müssen komplett anders arbeiten, das darf kein Add-on sein. Ein Unterrichtsfach reicht nicht aus, es bräuchte ab der ersten Klasse einen ganzen Tag, in dem Digital Literacy – Informatik, KI; Digitale Ethik – unterrichtet wird. Dazu braucht es nicht nur Lehrkräfte. Mir schwebt ein Corporate Volunteering vor, bei dem Expert*innen aus der Wirtschaft – von ihren Arbeitgebern freigestellt – an die Schulen kommen oder in den Unterricht zugeschaltet werden. Arbeitgeber*innen könnten Vortragsabende für ihre Belegschaft organisieren.

Warum gelingt es dem Schulsystem kaum, digitale Kompetenzen zu vermitteln? Die Schule hinkt der Lebensrealität gefühlt um Jahrzehnte nach. Die Kompetenz ist nicht da. Bei vielen ist auch das Grundverständnis nicht da, dass sich die Bildung komplett verändert. Zudem gibt es Ängste, vor allem rund um KI. Gibt es meinen Beruf noch? Was bin ich denn noch als Lehrer? Im Moment verlieren wir eine Reputation. Wissensvermittler*innen sind wir nicht mehr, pädagogische Begleiter irgendwie auch nicht, weil wir’s nicht so richtig können. Das hieße nämlich Beziehungsarbeit. Man ist nicht bereit, sehr schnell einmal ins Chaos zu gehen und das komplette System umzustellen, damit es wieder zukunftsfähig wird. Stattdessen sind wir – in Deutschland wie in Österreich – in föderalen Strukturen gebunden, in dem es jedes Bundesland ein bisschen anders macht. Außerdem gibt es im Bildungsbereich ein großes Problem mit der politischen Legislatur.

Inwiefern halten Sie die Gesetzgebung für problematisch? Jeder trägt nur für eine bestimmte Zeit Verantwortung. Die ersten 100 Tage im Amt gibt es eine Schonfrist, dann braucht es ein Jahr zur Orientierung, dann wird zwei Jahre ein bisschen Reform- und Schulpolitik gemacht und dann beginnt wieder der Wahlkampf. Kommt dann eine neue Partei mit neuen Vorstellungen an die Macht, beginnt das Spiel von vorne. Das kann nicht funktionieren. Gleichzeitig wird an alten Strukturen festgehalten. Keiner sagt: Dieses System ist beendet. Es funktioniert nicht mehr. Wir brauchen etwas Neues. Es wird vielmehr palliativ am bestehenden System herumgedoktert. Es geht nicht an die Wurzel. Deshalb scheitern wir gerade.

Man müsste folglich Tabula rasa machen und die Schule und das Bildungssystem völlig neu denken und neu aufsetzen? Ja. Man müsste es dazu aber aus dem politischen Tagesgeschäft herausnehmen. Wir brauchen viel mehr Partizipation. Junge Leute Anfang 20 sehen heute ganz genau, was da auf sie zurollt. Ich halte es für katastrophal, die jungen Leute nicht mitreden und -gestalten zu lassen. Die Gen Z will nicht nur Work-Life-Balance, sondern hat Bock auf Entwicklung.

Ist der Umgang mit der Digitalisierung primär eine der technischen Kompetenz oder auch eine Frage der Haltung? Ich hätte gerne, dass es eine Frage der Haltung wäre. Ehrlicherweise sind wir in Deutschland über den Bereich der Technisierung noch nicht hinausgekommen. Man will das alles langsam vorbereiten. Wir haben aber keine Zeit für langsame Vorbereitung, weil uns alles überholt. Trotzdem geht es meistens noch um die Geräte: um das WLAN, die Administration und so weiter. Das ist lächerlich. In die Infrastruktur müsste selbstverständlich sehr viel Geld hineinfließen, dann könnten wir uns endlich der Haltungsfrage – wie sich Methodik, Kommunikation, Prüfungsformate ändern – widmen. Das steht noch kaum zur Debatte. 2010 war ich auf einer Fortbildung „Das Tablet im Deutschunterricht“, und jetzt, 15 Jahre später, habe ich dasselbe Thema beim Programm einer Universität wiederentdeckt. Daran sieht man, dass sich nichts verändert hat.

Die technologische Entwicklung schreitet rasant voran, die menschliche und gesellschaftliche dafür umso langsamer. Können Sie sich das erklären? Wir Menschen sind manchmal ganz schön borniert. Das gilt besonders für Lehrkräfte, die aus dem Studium kommen und denken, sie sind die Wissensvermittler. Zugleich klammern sie sich an bekannte Strukturen.

Wie sollten Schulen mit Smartphones und Social Media umgehen? Sind Sie für Verbote, mehr pädagogische Begleitung – oder eine Mischform? Die Diskussion um das Handyverbot ist gerade sehr laut. Ich glaube, dass uns diese Entweder-oder-Debatten – entweder Verbot oder Medienkompetenz – nicht weiterbringen. Das Wort „Verbot“ haben wir verbrannt. Für mich sind das Regulierungen. So etwas wie ein Smartphone-Eingangsalter, ob es nun bei 13, 14 oder 16 Jahren liegt, wäre eine solche Regulierung. Das wäre eine Orientierung für die Gesellschaft und auch für die Kinder. Unabhängig davon müssen Social Media und Smartphone-Nutzung in der Schule Themen werden, weil man die Kinder vorbereiten muss. Die Handys sollten gezielt pädagogische Relevanz bekommen, wenn der Lehrer sagt: Bringt morgen eure Smartphones mit, wir machen einen Live-Test. In der unterrichtsfreien Zeit, in den Pausen, haben Smartphones aus meiner Sicht nichts in der Schule zu suchen. Kinder sollen lernen, miteinander zu interagieren. Sie sollen lernen, sich zu streiten, miteinander lachen, Entscheidungen – Kiosk oder Pausenhof – treffen, rutschen, Langeweile aushalten, kreativ sein – menschliche Fähigkeiten lernen. Wenn man das in der Schule nicht mehr lernt, wo denn dann? Außerhalb der Schule sind die Kinder meistens nur noch am Handy. Ein Smartphone-Verbot in der Schule löst sicherlich nicht die Probleme der Kindheit, gibt aber Raum, anders zu agieren und anders soziale Kompetenzen aufzubauen.

Unterschätzen wir als Gesellschaft die Sprengkraft von Social Media und Künstlicher Intelligenz? Ja, vor allem bei Radikalisierung, Manipulierung und sexualisierter Gewalt durch digitale Technologien. Durch KI potenziert sich die sexualisierte Gewalt gerade, etwa was mittels Deepfake erzeugten Revenge Porn und dergleichen betrifft. Was gerade an politischer und Rollenbild-Radikalisierung abläuft, hat absolute gesellschaftliche Sprengkraft. Das unterschätzen wir alles komplett.

Welche Netzwerke halten Sie für besonders gefährlich? Wie sollen Eltern damit umgehen? Ich würde gerne alle über einen Kamm scheren und sagen: Jedes Netzwerk hat positives Potenzial, aber eben auch Potenzial, sich sehr übel auszuwirken. TikTok ist der Klassiker, der gerne genannt wird, wenn es um Gefahren geht. Es bringt aber nichts, nur ein Netzwerk zu verbieten, weil die Netzwerke und der Content in den Netzwerken miteinander interagieren. Viele Eltern wissen das nicht. Was es bei TikTok gibt, gibt es auch bei YouTube Shorts. Am Ende des Tages kommen die Kinder irgendwie an die Inhalte. Es geht darum, die Eltern zu sensibilisieren, die dann ihre Kinder sensibilisieren können. Ein Mediennutzungsvertrag, in dem Eltern und Kinder Art und Umfang ihrer Mediennutzung festlegen, ist hilfreich. Freitags wird die Fotogalerie gemeinsam aufgeräumt, sonntags hat keiner in der Familie ein Handy in der Hand. Eltern sollten wissen: Jede technische Nutzungsbeschränkung kann ausgehebelt werden. Es geht darum, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Kinder reden vielfach lieber mit ChatGPT über ihre Probleme als mit uns. Sie trauen sich nicht, uns zu sagen, was los ist, weil sie permanent Angst davor haben, dass ihnen das Handy weggenommen wird. Wenn man den Eltern einen Tipp geben sollte, dann wäre es dieser: Bleibt gelassen und entdramatisiert das Netz und die Smartphone-Nutzung. Egal was passiert, ich nehme dir dein Smartphone nicht weg. Dann vertrauen euch eure Kinder eher und kommen zu euch, wenn ihnen irgendein Vollidiot ein Penisbild oder Ähnliches schickt. Die Urangst, dass man ihnen die Geräte abnimmt, sorgt dafür, dass sie gerade dann nicht zu einem Erwachsenen gehen, wenn es wichtig wäre.

Es braucht in der Alltagsnutzung also die richtige Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle? Es heißt immer, man sollte seinen Kindern vertrauen. Dabei ist es viel wichtiger, dass die Kinder uns vertrauen. Kinder probieren Dinge aus, testen ihre Grenzen aus. Das schlimmste Gefühl für Kinder ist es, ihre Eltern zu enttäuschen. Daher wäre es wichtiger als permanente Lobhudelei auf das eigene Kind, ihm zu sagen: Es ist egal, wie du bist, du bist mein Kind und damit das beste der Welt. Es ist zwar schön, wenn wir unseren Kindern vertrauen. Andersherum ist es aber viel wichtiger.

Wie könnte ein zeitgemäßer digitaler Unterricht heute aussehen? Man kann Kindern viel zutrauen, weil sie sehr experimentierfreudig sind. Man könnte Kindern im Unterricht erlauben, mit KI zu kommunizieren, sie müssen aber die Prompts offenlegen. Man könnte Kinder vor Herausforderungen stellen, die sie lösen müssen – auch mit Hilfe von ChatGPT und Co. Kinder haben mehr Lust darauf, als wenn man ihnen sagen würde: Lies Seite 13 bis 25. Man sollte diese neuen Werkzeuge im Unterricht gamifizieren, Aufgaben als Herausforderungen formulieren und vor allem nichts verteufeln. Dann macht die Schule plötzlich wieder allen Spaß.

Was macht der Short-Form-Content, mit dem wir via TikTok, YouTube-Shorts etc. zugeballert werden, mit unserer Aufmerksamkeitsspanne? Konsumiert man nur noch solchen Content, dann macht das etwas mit der Aufmerksamkeit. Man merkt sich das Zeug nur kurzfristig, die Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit leidet. Das ist bei Kindern auch so. Deshalb halte ich es für durchaus sinnvoll, wenn hin und wieder ein Gedicht auswendig gelernt wird.

Gibt es so etwas wie eine optimale Bildschirmzeit? Das ist die Frage unserer Zeit. Es gibt diese Maßgabe vom Kinderärzte- und Jugendverband, die heißt: Bildschirmfrei bis drei. Es ist sehr schwierig, ein Kind bis drei vom Bildschirm fernzuhalten. Meine Eltern haben das nicht geschafft. Es ist ein Unterschied, ob man eine halbe Stunde lang einen Trickfilm schaut oder nur Kurzvideos. Wenn mich Eltern fragen, ob sie ihre Kinder eine Serie anschauen lassen dürfen, rate ich ihnen dazu. Serien haben Cliffhanger, man muss sich konzentrieren, die Geschichten sind vielschichtig. Wenn die Kinder das vier Stunden schaffen: Super! Es gibt auch die Empfehlung, wonach 15- bis 16-Jährige maximal ein bis zwei Stunden Bildschirmzeit täglich haben sollten. Aus Sicht der Hirnentwicklung wäre das gesund. Es ist aber heute unrealistisch. Wichtiger ist es, dem Gehirn genügend analoge Zeit zu gönnen. Dann ist es auch kein Problem, wenn Kinder manchmal mehrere Stunden vor dem Bildschirm verbringen, wenn sie genügend Erholungszeit haben. Dazu gehört, dass man den Kindern auch analoge Angebote machen muss. Es reicht nicht zu sagen, legt euer Handy weg. Wir haben heute ein Problem damit, noch spannende analoge Angebote machen zu können. Was früher selbstverständlich war, muss heute wieder erlernt werden. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man mit den Kindern nach draußen geht und ihnen die Schönheit der Natur näherbringt. Ideen gäbe es genug, man muss es nur tun wollen.

Was wäre Ihr Call to Action an Lehrer, Eltern und nicht zuletzt die Politik? Was muss getan werden, um die Kinder besser zu schützen? Man muss Kinder in ihrer Welt ernst nehmen. Wir werden weder die sozialen Netzwerke abschalten noch dafür sorgen können, dass Digitales keine Rolle mehr spielt. Wir müssen zu Experten in dieser digitalen Welt werden, damit wir Vorbild sein können. Es bräuchte verpflichtende Fortbildungen für Lehrkräfte, aber auch für Politiker*innen. Für die Eltern lautet mein Call to Action: Nehmt eure Kinder öfter in den Arm und sagt ihnen: Scheißegal, was alles schiefläuft, du bist das beste Kind der Welt!


Interview: Marian Kröll

Fotos: Caroline Windel

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